Ein Blogger lernt Bloggen! #1

Ein Marine vor einer zerstörten Welt. In der Mitte ist der Titel " Ein Blogger lernt Bloggen Teil 1!". Das Bild ist in Grau und Blau gehalten.

Ein Blogger lernt Bloggen Teil 1!

Weil ich seit einiger Zeit blogge, meldete ich mich für ein Seminar meiner Universität zum “Schreiben und Publizieren im Internet” an. Ich hoffte auf Tipps und Tricks für einen besseren Schreibstil und auf Möglichkeiten zur ansprechenden Artikelgestaltung. Worum es in diesem Seminar ging, wird euch im Folgenden vorgestellt.

Als ich erfuhr, dass sich das Modul “Medienpraxis: Schreiben und Publizieren im Internet” vor allem mit dem Bloggen beschäftigtem, war ich einerseits überrascht, andererseits enttäuscht. Zuerst dachte ich, dass ich in diesem Modul schwer etwas Neues lernen würde, doch erkannte ich große Möglichkeiten meinen Blog zu verbessern, vor allem a Suchmaschinenoptimierung und das korrekte Einpflegen von Bildern nie oben auf meiner Agenda standen.

In der ersten Sitzung erklärte der Dozent, was ein CMS (Content Management System) ausmacht und wie flexibel das CMS eines Blogs, in unserem Falle WordPress ist. Er wies darauf hin, dass Layout, Content (Artikel etc.) und das Dateisystem, wie beispielsweise PDFs, Bilder usw. von einander unabhängig existieren. Dieser modulare Aufbau führt dazu, dass Layoutänderungen automatisch auf alle Artikel angewandt werden können, ohne den Codes eines jeden Artikels neu zu schreiben. Dies bedeutet viel weniger Arbeit und eine große Flexibilität bei der Gestaltung seiner Artikel. Ebenfalls positiv zu bewerten ist die Unabhängigkeit des Bloggers von Programmierkenntnissen: Musste man früher in der Lage sein den Code für seine Homepage selbst zu schreiben, oder Programme wie Frontpage oder Dreamweaver benutzen und entsprechende Anpassungen im Programmiercode vornehmen, ist man mit den heutigen CMS Systemen davon unabhängig geworden.

Es ist interessant, auf meine damalige „Future Kids“ Kurse, in denen der Umgang mit PCs und Software gelehrt wurde, zurückzublicken und festzustellen, dass man heute ohne diese Kenntnisse in fast allen digitalen Bereichen zurechtkommt. „Damals“ (vor vielen Jahren also) betrieb ich eine Fanseite zum „Fußball Manager 2003“ (oder jünger?), welche ich noch per Hand in Frontpage geschrieben hatte. Wenn ich heute daran denke, muss ich grinsen, weil die Seite sehr schlecht gecoded war und zum Großteil aus sichtbaren Tabellen bestand.

Wenn ich mir überlege, dass jeder Blog heute besser aussieht, mächtigere Funktionen hat und alles kostenlos ist, wird einem so erst die rasante Entwicklung der Tools im Internet bewusst.

Interessant ist auch die Vernetzung des Blogs in Social Media Seiten, Feeds und Blogportalen. Auch, wenn es üblich war meinen Blog in verschiedenen Portalen einzutragen, lag auch ein großer Fokus auf Werbung bei anderen Fanseiten zum selben Thema. Diese wurde dort nicht gern gesehen: Ich erinnere mich daran, wie ich auf diversen Seiten einen Ban kassierte, weil mein einziger Post mit einem frischen Account Werbung für meine eigene Fanseite war :D

Damals habe ich das zum einen nicht sofort nachvollziehen können, war aber auch damit zufrieden, zu wissen, dass mein Post im Forum vor der Löschung 10 Views bekommen hatte… schöne alte Zeit.

Im Rahmen des Social Media Booms ist es interessant sich ein paar Zahlen zu vergegenwärtigen: 27.000.000 deutschsprachige Facebook Nutzer, 1.000.000 aktive Twitternutzer (Da Twitter keine offiziellen Zahlen veröffentlicht ist diese Zahl umstritten) sowie Google+ mit ungefähr 9.000.000 deutschen Nutzern.¹ Klar ist, dass Facebook die größte Reichweite hat, wenn man seine Inhalte verbreiten will, auch privat. Interessant auch, wie klein die aktive deutsche Community bei Twitter ist. Da bin ich froh, mich am Ende auch für Twitter als Plattform für das Projekt entschieden zu haben. Meine internen Zahlen belegen den Trend übrigens auch. Klicks bekommt mein Blog vor allem von Reddit, Facebook und Twitter – in dieser Reihenfolge.

Nach diesem kleinen Exkurs in die Welt der Social Media, gab es einen kurzen Überblick zur Blogsturkturierung. Ein guter Tipp, den auch ich mir zu Herzen genommen habe: Inhalte lokal auf dem Computer, zum Beispiel in Word, zu verfassen. So beugt man Datenverlust durch Serverprobleme vor und hat im schlimmsten Fall ein Backup auf dem Rechner mit allen Medien und was dazu gehört.

Wie es weiter ging und welche Tipps ich noch aufschnappte, lest ihr in Teil 2.

 

¹ https://buggisch.wordpress.com/2015/01/07/social-media-und-soziale-netzwerke-nutzerzahlen-in-deutschland-2015/

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